Was macht Mono?

Nach dem Tanzpädagogik-Studium (BA) an der CODARTS (Rotterdam, NL) und dem Choreographie-Studium (MA) an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden arbeitete Mono als Choreograph:in, Performer:in, Videoproduzent:in. Von 2010 bis 2018 initiierte er Projekte gemeinsam mit dem Performance-Kollektiv wilde pferde, das an der Schnittstelle von gesellschaftlich konstruierten Körperbildern, Bewegungsgewohnheiten und kulturphilosophischen Prämissen forschte.

Monos Produktionen wurden u.a. am Festspielhaus Hellerau und beim OpenDans Rotterdam (PhRasen der Dressur 2009/2010, wror 2011/2012), den Sophiensælen Berlin (PhRasen der Dressur 2012) und im LOFFT – Das Theater (SUPRAMATER: 2016), Zentralwerk Dresden (SUPRAMATER:2016, Der Club der Wilden Pferde ruft zur ersten Vollversammlung – Für die Enteignung der Privatsphäre! Gegen die Privatisierung der Intimität! Subjekt. manifestiert. Objekt.: 2015) und Nationaltheater Mannheim (School of SHAME: 2020) gezeigt. Mit POLYMORA Inc. entstanden die Produktionen Wildnis Mensch (2017), Anthropomorphia 4230 (2018), School of SHAME (2019) aufgeführt. Seit 2016 entstanden verschiedene Projekte in Kooperation mit dem PENG! Kollektiv. Gemeinsam mit Stephanie Krah organisiert Mono seit 2018 das soziokulturelle Festival FAMILIA*FUTURA zu den Themen Familien-Diversität und Care-Utopien.

Mono legt seinen Fokus zur Zeit vor allem auf Performance-Kunst, die an der Schnittstelle zum Aktivismus Körpernormen hinterfragt und sich damit in einer queeren Praxis verortet. In der Arbeit mit POLYMORA Inc. kann er thematisch intersektional als auch methodisch interdisziplinär arbeiten und so eingefahrene Ästhetiken und Gewohnheiten immer wieder aufbrechen, wie z. B. in der Forschungsresidenz wert_frei (2020), welche vom Fonds Darstellende Künste gefördert wurde.

Mono im Gespräch